Eine kleine Geschichte der Kunst
Die Kunst hat eine Jahrtausende alte Geschichte. Schon der Neandertaler, der vor ungefähr 300.000 Jahren lebte, war künstlerisch tätig. Mit Hilfe der Höhlenmalerei und der Schnitzkunst gelang es ihm, Alltagsszenarien für sich zu verarbeiten und für die Nachwelt festzuhalten. Von der Kunst der Neandertaler, bis zur Modernen Kunst von heute war ein langer Weg zu beschreiten.
Die Griechische Antike dauerte etwa von 800 vor Christus bis ungefähr 100 vor unserer Zeit an. Hier erlebt die so genannte abendländische Kunst (heute als westliches Europa bekannt) ihre erste Entfaltung. In der Griechischen Antike wurde eine große Menge an Statuen und Tempel geschaffen. Drei verschiedene Säulengattungen wurden hierbei für den Tempelbau entwickelt: die dorische, die ionische und die korinthische Ordnung. Die Statuen dieser Zeit sind enorm stilisiert, zumeist mit kleinen Mündern und geraden Nasen versehen und des Öfteren aus weißem Stein gehauen.
Parallel zur Griechischen Antike entwickelte sich in Rom die Römische Antike, die zirka von 600 vor unserer Zeit bis 600 nach Christus andauerte. Durch Kaiser Augustus breitete sich das Römische Reich über drei Kontinente aus. Dort bauten die Römer die Infrastruktur aus und gründeten neue Städte. Der Rundbogen war eine der wichtigsten Errungenschaften, nicht nur um Häuser “schöner” zu bauen, sondern auch, um sie sicherer zu machen. Anders als noch bei der Griechischen Antike kam es den Künstlern in Rom nicht so sehr auf die Gesichtszüge der Statuen an, die sie schafften, sondern mehr auf das Gesamtbild (Stilistik des Körpers).
Vom achten bis ins 13. Jahrhundert hinein dauerte die Romanik an. Die Charakteristika dieser Baukunst waren Rundbögen, die schon aus dem antiken Rom bekannt waren, und Kreuzgratgewölbe. Es entstehen erstmals Großplastiken und in der Malerei beschränkt man sich auf die zweidimensionale Darstellung von Gegenständen, Orten und Menschen.
Hieran schloss sich die Gotik an (ca. 1130-1500). Die wichtigste Neuerung ist der Spitzbogen. Er macht beispielsweise Gotteshäuser noch wesentlich stabiler als der Rundbogen. Durch diesen Umstand wurde es während der Gotik erstmals möglich, große Kathedralen zu errichten.
Die Renaissance von 1420 bis 1600 ist als die Epoche bekannt, in der die Kunstvorstellung der Antike wieder entdeckt wurde.
Barock und Roccoco (1600-1780) sind bekannt für ihre Schlösser. Klassizismus und Romantik prägten die zweite Hälfte des 18. und die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (1770-1830). Biedermeier, Gründerzeit und Stilpluralismus waren von 1790-1890 die prägenden Kunst- strömungen. Darauf folgten Realismus/Impressionismus (1850-1900), Jugendstil (1900-1940), Klassische Moderne (1900-1937) und schließlich die heute bekannte und immer noch aktuelle Moderne (seit 1945).
Januar 30th, 2012 17:59
[...] Fall die Aktionskunst, gegen alte, tradierte Formen, die aus avantgardistischer Sicht nicht zur Entwicklung der Kunst beitragen. Performance Kunst hat also auch emanzipatorische Elemente und steht symbolisch für die [...]