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Solange es den Begriff Kunst gibt, wird auch die Frage danach gestellt. Eine mögliche Antwort findet man im Paradies der Kreativität. Wissen und Wirklichkeit, Übung und Lernen, Wahrnehmung der Sinne, Vorstellung und Bewusstsein, sowie Intuition und Betrachtung, sind die Schätze der Kunst, die hier jeden locken. Es verstreicht die Zeit wie ein herrlicher Duft, langsam und intensiv, und Erinnerungen und damit Vergangenheit und Gegenwart werden aktiv.
Können wird voraussetzt und Gegenstände wachsen über sich selber hinaus. Ausdrucksformen und Techniken, zum Beispiel in der Musik und Malerei, sind ständigem Wandel unterworfen, und dienen mehr der Bildung des Bewusstseins und dem menschlichen Denken, als dem unmittelbaren Nutzen, der zur Lebenserhaltung wichtig ist. Das Besondere ist angesagt, und provoziert die unterschiedlichsten fantasiereichen individuellen Geister. Freiberuf, Schaffen, Schauspiel, Mode und Design gehören zum Berufsbild eines Künstlers.
Der Kunstmarkt ist stark abhängig von den Wünschen des Publikums, und wird den jeweiligen Umständen entsprechend salonfähig. Francisco de Goyas beeinflusst den Impressionisten Édouard Manet, und die Bilder werden zu Fenstern. Wahrhaftig zu malen muss erlernt werden und ist harte Arbeit. Übungen des Sehens führen dazu im kreativen Prozess ein anderes Sehen zu erlernen.
Dann werden die großen Maler Miro und Picasso sichtbar, wenn technische Versiertheit das Gegenüber ist, eine Gegenüberstellung zu der Originalität und der Emotionalität, die im Ausdruck dieser Künstler herrschen. Immer aber ist es der Rahmen, der ein Kunstwerk umgibt, der eine Insel abgrenzt, die neu erdacht wird.
Ansonsten ist die Kunst in ihrer Wirtschaftlichkeit nicht zu unterschätzen. So kann mancher Maler verarmen, wie zum Beispiel der berühmte niederländische Maler Rembrandt aus der Epoche des Goldenen Zeitalters des Barock, wenn ihm das Geschick aus den Händen gleitet. Ein anderes Beispiel ist der Niederländer Van Gogh, ein Vertreter des Post-Impressionismus. Die Erben haben sich einiges erwirtschaftet, indem sie geerbte Kunstwerke dem Kunstmarkt zur Verfügung gestellt haben.