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	<description>Kunst und Künstler</description>
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		<title>Melancholischer Realismus &#8211; Edward Hopper</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 12:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Edward Hopper war ein amerikanischer Realist, dessen Werk als Chronik der amerikanischen Geschichte interpretiert werden kann. Ein besonderes Thema, die auch als Kritik der Moderne und des Kapitalismus gelten kann, ist die Einsamkeit des Individuums. Während der Weltwirtschaftskrise wurden Hoppers Bilder besonders nachgefragt, so dass er seine Tätigkeit als Werbezeichner aufgeben konnte. 1933 wurde er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Edward Hopper war ein amerikanischer Realist, dessen Werk als Chronik der amerikanischen Geschichte interpretiert werden kann. Ein besonderes Thema, die auch als Kritik der Moderne und des Kapitalismus gelten kann, ist die Einsamkeit des Individuums. Während der Weltwirtschaftskrise wurden Hoppers Bilder besonders nachgefragt, so dass er seine Tätigkeit als Werbezeichner aufgeben konnte.</p>
<p><span id="more-536"></span></p>
<p>1933 wurde er bereits im <a href="http://www.moma.org/visit/infoplans/german_plan#generalinfo_ge" target="_blank">Museum of Modern Arts</a> ausgestellt. Fortan gewann Hopper immer mehr Preise und sein Renommé stieg. Er setzte sich ab 1960 gegen die Vorherrschaft der abstrakten Kunst ein. Am 15. Mai 1967 starb Hopper in seinem Atelier in New York. Ein Jahr später starb seine Frau ebenfalls und wurde auf dem gleichen Grab beigesetzt.</p>
<p>Der <a title="Ilja Jefimowitsch Repin – Meister des Realismus auf kuenstlerparadies.eu" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/kunstlerportraits/ilja-jefimowitsch-repin-meister-des-realismus" target="_blank">Realimus</a> Hoppers ist auch heute immer noch interessant. Zeigen er doch die negative Seite einer modernen Welt, die auch in unseren Graden von der Hegemonie des amerikanischen Modells geprägt ist. Die Gemälde Hoppers sind ein Fundus an Bildern, die unser Bild von Amerika prägen und auszeichnen, Archetypen über die wir uns verständigen können. Selbst wer Hopper nie bewusst rezipiert hat, erkennt die Symbolik. Es verwundert nicht, denn Hopper hatte einen starken Einfluss auf die Filmgeschichte und belieferte auch diese Traumindustrie mit den nötigen Bildern. Sie wurde zu dem Vehikel seines Werks, egal ob es sich um Alfred Hitchcock handelt, dessen Motel in Psycho sich in Hoppers Haus am Bahndamm (1925) wiederfindet, oder Ridley Scott, der sich bei seiner ebenfalls melancholischen und einsamen Dystopie Blade Runner von Hoppers Gemälde Nighthawks inspirieren ließ.</p>
<p>Gerade in der aktuellen Zeit der Finanzkrise und der wirtschaftlichen Vorherrschaft Deutschlands werden die Bilder auch hier wieder interessant. Sie machen aufmerksam auf die unsichtbaren Verbindungen zum letzten Jahrhundert und wirken besonders symbolisch und wahrhaftig &#8211; zumindest mehr als in den 70ern und 80ern in denen sie besonders beliebt waren. Eine Zitat von Hopper passt allerdings besonders gut auf seine Bilder, besonders in einer kleinen Vorstellung wie hier: «If I could say it in words there would be no reason to paint.»</p>
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		<title>Einfach paradox &#8211; M.C. Escher</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 12:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Maurits Cornelis Escher ist heute vor allem in der Populärkultur und bei Naturwissenschaftlern sehr bekannt und beliebt.  Mathematiker und New Age &#8211; Anhänger sind von seinen Motiven gleichermaßen fasziniert. Dies liegt daran, dass Escher beweist, dass Paradoxien nicht einfach nur Sinnlosigkeiten sind, sondern mathematische Probleme, die oft fließend in den Bereich optischer Täuschungen übergehen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Maurits Cornelis Escher ist heute vor allem in der Populärkultur und bei Naturwissenschaftlern sehr bekannt und beliebt.  Mathematiker und New Age &#8211; Anhänger sind von seinen Motiven gleichermaßen fasziniert. Dies liegt daran, dass Escher beweist, dass Paradoxien nicht einfach nur Sinnlosigkeiten sind, sondern mathematische Probleme, die oft fließend in den Bereich optischer Täuschungen übergehen. Die Mathematik hat dementsprechend eine sinnliche Seite.</p>
<p><span id="more-529"></span></p>
<p>Eschers Bilder führen auf verschiedenste Weisen Paradoxien vor und stellen sie dar, teilweise sehr amüsant. Sie funktionieren dadurch, dass ein Bild an sich erst einmal konsistent wirkt, an einer Stelle aber einen Bruch aufweist und sich in nahtlos in ein anderes Bild weiterentwickelt. Die einzelnen Komponenten können unterverbunden existieren, jedoch im Gesamtkontext machen sie keinen Sinn. Das Bewusstsein des Betrachters wird dadurch irritiert. Die Paradoxie wird als etwas neues erfahren und weckt Neugierde. Das genaue Betrachten des eigenen Bewusstseins bei der sinnlichen Wahrnehmung der Paradoxie ist eine zweite Phase, die bei der Rezeption der Bilder Eschers einsetzt.</p>
<p><strong>Eschers Bedeutung</strong><br />
Escher bedient sich dabei sogenannter unmöglicher Figuren. Es handelt sich hier um Darstellungen von Objekten oder Architekturen, die in der Realität so nicht existieren können. Zeit seines Lebens war Escher eine Randfigur der Kunst. Zwar beherrschte er seine Techniken perfekt, beschäftigte sich aber mit sehr abstrakten, optischen &#8220;Tricks&#8221;. Ein Ziel seiner Kunst war es, eine Verbindung von Kunst und Mathematik herzustellen und er stellt die Frage nach den Randbereichen und der <a title="kuenstlerparadies.eu fragt: Was ist Kunst?" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/definition/was-ist-kunst/" target="_blank">Identität von Kunst</a> und Mathematik. Aus diesem Grund beschäftigte er sich intensiv mit den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ebene_kristallographische_Gruppe" target="_blank">ebenen kristallographischen Gruppen</a>, die er in einem Notizbuch festhielt. Von sich selbst behauptete Escher, keine Ahnung von Mathematik zu haben. Seine Notizen gelten jedoch als ein wichtiges Werk im Bereich der mathematischen Forschung. Heute trifft man in vielen Bereichen auf Escher, sei es in philosophisch-mathematischen Werken, wie Douglas Richard Hofstadters Pulitzer-prämiertes Werk &#8220;Gödel, Escher, Bach&#8221;, oder auf Postern oder New Age &#8211; Utensilien.</p>
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		<title>Paul Cézanne</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 14:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Begleitet von starken Einflüssen der Romantik und des Realismus, ist der 1839 geborene Cézanne einer der einflussreichsten französischen Maler. Er widersetzte sich den klassischen Regeln bildender Kunst, die an den Akademien unterrichtet wurden und stieß mit seiner Interpretation der Malerei zunächst auf Kritik. Ursprünglich war eine künstlerische Arbeit nicht für Cézanne vorgesehen. Auf Wunsch seines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Begleitet von starken Einflüssen der Romantik und des Realismus, ist der 1839 geborene Cézanne einer der einflussreichsten französischen Maler. Er widersetzte sich den klassischen Regeln bildender Kunst, die an den Akademien unterrichtet wurden und stieß mit seiner Interpretation der Malerei zunächst auf Kritik.<span id="more-512"></span></p>
<p>Ursprünglich war eine künstlerische Arbeit nicht für Cézanne vorgesehen. Auf Wunsch seines Vaters studierte er das Rechtswesen, widmete sich jedoch schon bald wieder seinen Zeichenübungen und Gedichten. Sein Wohnhaus und die Bäume im Park wurden zu seinen Lieblingsmotiven, bald darauf gestaltete er den Solan des Hauses mit Wandgemälden der vier Jahreszeiten neu.</p>
<p><strong>Der abgelehnte Künstler</strong></p>
<p>Später zog er nach Paris und schloss sich dort Gustave Courbet und anderen Realisten an, die sich gegen eine Idealisierung der Kunst aussprachen und sie stattdessen als etwas Alltägliches betrachteten. Diese Einstellung führte zum Ausschluss der betreffenden Künstler von Ausstellungen.</p>
<p>In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts arbeitete <a title="Paul Cézanne" href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/CezannePaul/index.html" target="_blank">Cézanne </a>mit Camille Pissarro zusammen, der ihn an die impressionistische Maltechnik heranführte. Der Verzicht auf lineare Konturen und die Wirkung eingesetzter Grundfarben, kombiniert mit Cézannes genauen Betrachtungen des Motivs, machten Cézannes späteren Malstil aus. Dennoch stieß er weiterhin bei anderen Malern auf Ablehnung; nur wenige unterstützten den Maler sofort, wie Pissarro. Mit der Jahrhundertwende gelang es Cézanne doch noch, sich langfristig in der Kunst zu behaupten.</p>
<p>Cézannes Werk ist äußerst vielfältig und dementsprechend beeindruckend. Klassische Selbstporträts, dem <a title="Impressionismus (kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/stilrichtungen-schulen/impressionismus/" target="_blank">Impressionismus</a> angelehnte Stillleben und Landschaftsbilder, deren Farben fließend ineinander überzugehen scheinen, gehören ebenfalls zu seinen Arbeiten wie expressionistische Gemälde des <a title="Kubismus (kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/stilrichtungen-schulen/kubismus/" target="_blank">Kubismus</a>. Seine frühen Werke sind von klaren Linien und unterschiedlichen Farbschattierungen geprägt. Pissarro inspirierte ihn zur Verwendung der drei Grundfarben und dem Verzicht auf Konturen und regte an, die gewünschte Wirkung und Form durch den richtigen Einsatz der Farbe zu erzielen.</p>
<p>Sein Werk begann mit einer so genannten dunklen Periode, in der der Einsatz schemenhafter Formen und dunkler Farben im Mittelpunkt stand. Im Laufe seines Lebens arbeitete Cézanne weiterhin an seinem Stil, die Farben waren heller, die Formen freier.</p>
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		<title>Friedensreich Hundertwasser</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 13:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bürgerliche Name des 1928 geborenen Künstlers lautet Friedrich Stowasser. Zunächst erdachte er sich für seine Arbeiten den Nachnamen Hundertwasser, im Rahmen einer Japanreise setzte er sich aus japanischen Schriftzeichen den Vornamen Friendsreich zusammen. Viele seiner Werke zeichnen sich durch einen bunten und labyrinthischen Spiralenstil aus. Im Jahr 2000 starb Hundertwasser auf dem Weg von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bürgerliche Name des 1928 geborenen Künstlers lautet Friedrich Stowasser. Zunächst erdachte er sich für seine Arbeiten den Nachnamen Hundertwasser, im Rahmen einer Japanreise setzte er sich aus japanischen Schriftzeichen den Vornamen Friendsreich zusammen. Viele seiner Werke zeichnen sich durch einen bunten und labyrinthischen Spiralenstil aus. Im Jahr 2000 starb Hundertwasser auf dem Weg von Neuseeland nach Europa.<span id="more-502"></span></p>
<p>Hundertwasser beeindruckte Zeit seines Lebens durch seine außergewöhnliche Wiss- und Lernbegierigkeit. Sein Talent für die bildenden Künste wurde bereits früh erkannt, so begann er im Jahr 1948 ein Kunststudium in Wien, das er allerdings nach wenigen Monaten abbrach. Daraufhin reiste er selbstständig in mehrere Länder in Europa, Asien und Afrika. Dabei lernte er Englisch, Französisch, Italienisch und weitere Sprachen.</p>
<p>Trotz des abgebrochenen Studiums widmete er sich weiterhin der bildenden Kunst und pflegte Kontakte zu anderen Malern wie René Brô. 1952 wurden seine Werke erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, in den Jahren darauf folgten weitere, darunter auch mehrere im Ausland. Auf dem Höhepunkt seines Schaffens wurde Hundertwasser mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet.</p>
<p>1966 und 1969 wurden in Zusammenarbeit mit <a title="Hundertwasser" href="http://www.hundertwasser.at/" target="_blank">Hundertwasser </a>zwei Dokumentarfilme über seine Arbeit gedreht. In den 70er Jahren entwarf er Plakat für die Olympischen Sommerspiele in München und gestaltete Briefmarken. Im darauf folgenden Jahrzehnt folgten die Umgestaltung der Rosenthal-Fabrik und die Grundsteinlegung des Hundertwasser-Hauses. Beide Gebäude tragen die für Hundertwassers Werk typische Färbung und Formgebung. Auch in den 90er Jahren beschäftigte er sich mit der Um- und Neugestaltung eines Lateinbuches und einer Sonderausgabe der Bibel, für die er eigens angefertigte Collagen beisteuerte.</p>
<p>Hundertwasser war dafür bekannt, die Farben in seinen Werken stets instinktiv eingesetzt zu haben. Er legte weniger Wert auf eine feste Anordnung oder Sortierung der Formen. Seine Kunst wurde durch die Architektur von Antoni Gaudí geprägt. Labyrinthe und Spiralen nutzte er als wiederkehrende Elemente in seinen Bildern, intensive Farben wurden von ihm bevorzugt und miteinander kombiniert.</p>
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		<title>Marc Chagall</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 12:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Marc Chagall zählt zu den einflussreichsten russischen Malern. Er wurde im Jahr 1887 geboren und starb 1985. Nachdem er die Schule abgeschlossen hatte, ließ er sich von dem Maler Jehuda Pen in die Malerei einführen, bevor er 1907 nach Sankt Petersburg ging, um dort die Kunstakademie zu besuchen. In Sankt Petersburg scheiterte er jedoch an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marc Chagall zählt zu den einflussreichsten russischen Malern. Er wurde im Jahr 1887 geboren und starb 1985. Nachdem er die Schule abgeschlossen hatte, ließ er sich von dem Maler Jehuda Pen in die Malerei einführen, bevor er 1907 nach Sankt Petersburg ging, um dort die Kunstakademie zu besuchen.<span id="more-495"></span></p>
<p>In Sankt Petersburg scheiterte er jedoch an der Aufnahmeprüfung und besuchte in den darauf folgenden Jahren drei andere Kunstschulen. 1910 entschloss er sich &#8211; wie viele damalige Künstler &#8211; seine Arbeit in Paris fortzusetzen und eröffnete dort sein eigenes Atelier. Chagalls Werke aus diesem Lebensabschnitt zeugen von einigen Einflüssen der Stadt; so ist etwa der Eiffelturm ein häufig verwendetes Symbol. Er besuchte häufig Kunstausstellungen oder machte ausgiebige Spaziergänge und verarbeitete seine Eindrücke nachts in den Gemälden, bis er den Stil des <a title="Kubismus (kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/stilrichtungen-schulen/kubismus/" target="_blank">Kubismus</a> für sich entdeckte.</p>
<p>Wiederkehrende Motive in seinen Werken sind Mitglieder seiner Familie, sein russischer Heimatort, religiöse Motive und der Zirkus. Viele seiner Bilder sind sehr fantasievoll, nahezu märchenhaft gestaltet und farbenfroh koloriert.</p>
<p><strong>Malen unter dem Einfluss des Weltkrieges</strong></p>
<p>Jahre später gründete er in seiner Heimatstadt Witebsk eine Kunstakademie, zog sich jedoch 1920 wegen interner Streitigkeiten zurück. Die Nachfrage nach seinen Werken befand sich in den 20er Jahren auf einem Tiefpunkt, da sich der Staat unter anderem wegen seines Streits mit Kasimir Malewitsch von seiner Kunst distanzierte.</p>
<p>Auch später musste <a title="Marc Chagall Paintings" href="http://www.chagallpaintings.org/" target="_blank">Chagall</a> mehrere Schicksalsschläge hinnehmen, darunter die Inflation in Deutschland, die den Erlös seiner Bilder wertlos machte und den Nationalsozialismus, der für ihn mit jüdischer Herkunft eine Gefahr darstellte. Diese Bedrohung wirkte sich ebenfalls auf seine Arbeit aus, aus der zunehmend weniger und ernstere Bilder hervorgingen. 1941 wanderte Chagall mit seiner Familie in die USA aus, wo er weitere Bilder malte, in denen er sich mit dem Krieg auseinandersetzte. Kurz darauf starb seine Frau an einer Infektion, was Chagall ebenfalls in seiner Arbeit einschränkte. Nach dem Weltkrieg kehrte er nach Europa zurück, wo er sich bis zu seinem Tod wieder intensiv der Malerei widmete und Kostüme und Kirchenfenster gestaltete.</p>
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		<title>Keith Haring</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 11:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursprünglich studierte Keith Haring Werbegrafik, brach das Studium jedoch nach nur zwei Jahren ab, da er das Interesse daran verlor. Er zog im Alter von 19 Jahren nach New York und befasste sich an der dortigen privaten Kunstschule mit der bildenden Kunst. In seinen Werken wurde er stark von der Graffiti-Kunst inspiriert; sein Kennzeichen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich studierte Keith Haring Werbegrafik, brach das Studium jedoch nach nur zwei Jahren ab, da er das Interesse daran verlor. Er zog im Alter von 19 Jahren nach New York und befasste sich an der dortigen privaten Kunstschule mit der bildenden Kunst. In seinen Werken wurde er stark von der Graffiti-Kunst inspiriert; sein Kennzeichen sind die starken Konturen und die aktiven Figuren, die in vielen seiner Werke zu finden sind.<span id="more-488"></span></p>
<p>Erste größere Aufmerksamkeit erlangte Haring mit seinen Kreidezeichnungen auf Werbetafeln in der U-Bahn. Eines der Motive, das &#8216;Radiant baby&#8217; (deutsch: strahlendes Baby), wurde zu seinem Markenzeichen. 1980 stellte er seine Werke erstmals im Club 57 aus, kurz darauf begann er, auch Gegenstände und Wände zu bemalen.</p>
<p>In den 80er Jahren nahm <a title="Keith Haring" href="http://www.haring.com/" target="_blank">Keith Haring</a> häufiger an Ausstellungen teil und machte sich mit seinen Zeichnungen, Gemälden und Wandmalereien einen Namen in der New Yorker Kunstszene. Auch zeitgenössische Künstler wie <a title="Andy Warhol (kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/kunstlerportraits/andy-warhol/" target="_blank">Andy Warhol</a> und Prominente wie Grace Jones schätzten Harings Werk. Für Warhol fertigte er ein Gemälde an, das den Pop-Art-Künstler als &#8216;Andy Mouse&#8217; zeigte &#8211; eine Micky Maus mit typischen Merkmalen Andy Warhols.</p>
<p><strong>Auch ernste Themen farbenfroh umgesetzt<br />
</strong></p>
<p>Haring hatte sich verschiedene Motive zum Thema seiner an <a title="Graffiti – Teure Kunst (kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/allgemein/graffiti-teure-kunst/" target="_blank">Graffiti</a> orientierten Bilder gemacht. Einige Bilder zeigen seine farbenfrohen Figuren beim Tanzen, aber oft auch in Verbindung mit dem Tod oder in homoerotischen Szenen. Aber auch die Medien, Religiösität und soziopolitische Themen finden in seinen Werken Beachtung. Auch bei ernsten Motiven verzichtete er nicht auf die für seinen Stil typischen ausgeprägten Linien und bunte Farben. Zudem existieren Skulpturen von ihm, die Figuren seiner Werke verkörpern.</p>
<p>Nur zwei Jahre vor seinem Tod im Jahr 1990 wurde bei ihm AIDS diagnostiziert. Haring hatte sich bereits zuvor für die stärkere Thematisierung und Vorsorge von AIDS eingesetzt. Er starb mit nur 31 Jahren an den Folgen seiner Erkrankung.</p>
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		<title>Joan Miró</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 10:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ältesten erhaltenen Werke von Joan Miró stammen aus dem Jahr 1901 &#8211; der 1893 geborene Maler war damals erst sieben Jahre alt. Bei seinem Vater stieß er mit seinem Interesse an der Kunst zunächst auf Ablehnung, doch dies hielt ihn nicht davon ab, die Malerei weiter zu verfolgen und zu einem der bekanntesten katalanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ältesten erhaltenen Werke von Joan Miró stammen aus dem Jahr 1901 &#8211; der 1893 geborene Maler war damals erst sieben Jahre alt. Bei seinem Vater stieß er mit seinem Interesse an der Kunst zunächst auf Ablehnung, doch dies hielt ihn nicht davon ab, die Malerei weiter zu verfolgen und zu einem der bekanntesten katalanischen Künstler zu werden.<span id="more-480"></span></p>
<p>Auf Wunsch seines Vaters absolvierte Miró eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete zunächst als Buchhalter, hielt der Belastung allerdings nicht lange stand. Schließlich willigte sein Vater ein und Miró durfte sich an der privaten Kunstschule &#8216;Escola d&#8217;Art&#8217; einschreiben. Dort wurde sein Talent erkannt und intensiv gefördert.</p>
<p><a title="Joan Miró" href="http://joanmiro.com/" target="_blank">Joan Miró</a> verfolgte seine Leidenschaft weiter und schloss sich auch in seiner Heimatstadt Barcelona Künstlergruppen an. Während des ersten Weltkriegs eröffnete Miró sein Atelier und im Jahr 1918 wurden seine Werke erstmals in einer Einzelausstellung präsentiert; zu dem Zeitpunkt übten die Vertreter <a title="Avantgarde" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avantgarde" target="_blank">avantgardistischer</a> Stile großen Einfluss auf seine Arbeit aus. Besonders bekannt wurden seine Gemälde, die expressionistische und Klassische Darstellungen in sich vereinen.</p>
<p>Nach dem Krieg reiste Miró nach Paris und knüpfte dort Kontakte zu weiteren Künstlern wie André Masson und Pablo Picasso. Nach einer erfolglosen Ausstellung im Jahr 1921 fertigte Miró unter anderem Arbeiten für Ernest Hemingway an und schloss sich einer Pariser <a title="Surrealismus (kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/stilrichtungen-schulen/surrealismus/" target="_blank">Surrealisten</a>gruppe an. Erst in den 1930er Jahren gelang ihm der Durchbruch, als er von dem New Yorker Kunsthändler Pierre Matisse unter Vertrag genommen wurde. Mehrere Ausstellungen mit anderen namhaften Künstlern in Paris und London folgten, später auch in New York.</p>
<p>In den Jahrzehnten darauf beschritt er neue Wege und versuchte sich auch an Wandmalereien, Keramikarbeiten, Bronzefiguren und Holzschnitten. 1981 starb er mit 90 Jahren und schenkte einen Teil seines Besitzes der Stadtverwaltung von Palma de Mallorca. Auf Grundlage dieser Schenkung wurde die Stiftung &#8216;<a title="Fundació Joan Miró" href="http://www.fundaciomiro-bcn.org/" target="_blank">Fundació Pilar i Joan Miró a Mallorca</a>&#8216; ins Leben gerufen, die junge spanische Künstler fördert.</p>
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		<title>Das Werk des Tizian</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2012 09:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Tizian, dessen bürgerliche Name Tiziano Vecellio lautete, war einer der bedeutendsten venezianischen Maler im 16. Jahrhundert. Er gilt als einer der führenden und gleichzeitig vielseitigsten Vertreter der italienischen Renaissance. Sein genaues Geburtsjahr ist unbekannt, Vermutungen zufolge wurde er zwischen 1488 und 1490 geboren. Er erlag 1576 in hohem Alter den Folgen der Pest. Im Alter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tizian, dessen bürgerliche Name Tiziano Vecellio lautete, war einer der bedeutendsten venezianischen Maler im 16. Jahrhundert. Er gilt als einer der führenden und gleichzeitig vielseitigsten Vertreter der italienischen Renaissance. Sein genaues Geburtsjahr ist unbekannt, Vermutungen zufolge wurde er zwischen 1488 und 1490 geboren. Er erlag 1576 in hohem Alter den Folgen der Pest.<span id="more-467"></span></p>
<p>Im Alter von neun Jahren begann Tizian seine Ausbildung in Venedig unter der Aufsicht der Bellini-Brüder. Nachdem er seine Ausbildung beendet hatte, eröffnete er im Jahr 1513 sein eigenes Atelier und wurde schon bald europaweit als Künstler geschätzt. 1533 folgte die Erhebung in den Adelsstand und die Ernennung zum Hofmaler. Tizian erlangte bereits zu Lebzeiten Ruhm für seine Arbeiten und beeinflusste mehrere zeitgenössische Künstler in ihrem Schaffen.</p>
<p>Die Porträtmalerei verhalf ihm schließlich zu Bekanntheit und neuen Kontakten. Sein Stil wurde hoch gelobt, galt er schließlich als besonders schmeichelhaft und zugleich nahe an der Realität. Verglichen mit zeitgenössischen Porträts, waren die von <a title="Tizian" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tizian" target="_blank">Tizian </a>regelrecht fortgeschritten in ihrer Kunst.</p>
<p><strong>Ein Wegbereiter des Barocks?<br />
</strong></p>
<p>Auf dem Höhepunkt der Renaissance wurden in seinen Gemälden häufiger Züge Michelangelos und Raffaels sichtbar, die Tizian anscheinend in seinem Schaffen beeinflussten. Wenige Jahre vor seinem Tod vollzog er einen deutlichen Stilbruch und seine Gemälde deuteten bereits auf die Stilrichtung des Barocks hin, die ihren Höhepunkt einige Jahrzehnte später fand.</p>
<p>Tizian galt als äußerst produktiv; im Laufe seiner überaus langen Schaffenszeit von über 70 Jahren soll er mehr als 600 Gemälde angefertigt haben. Zu seinen bevorzugten Motiven zählten sowohl Menschen, Landschaften sowie mxthologische und religiöse Elemente. Die bekanntesten seiner Werke sind wohl &#8216;Ländliches Konzert&#8217;, die &#8216;Venus von Urbino&#8217; und &#8216;Himmlische und irdische Liebe&#8217;, bei denen sein Fokus auf der griechischen und der biblischen Mythologie lag.</p>
<p>Als typisch für Tizians Malkunst gilt der Stil des Kolorismus: Durch den gezielten Einsatz der Farbe wird die Tiefe geschafft und eine Wirkung beim Betrachter erzielt. Aufgrund seiner einzigartigen <a title="Was ist Farbe? (kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/definition/was-ist-farbe/" target="_blank">Farbgebung</a> wurde der für viele seiner Werke typische Ton Tizianrot nach ihm benannt.</p>
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		<title>Nürnberg 2012 &#8211; Das Jahr der Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Aug 2012 12:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der fränkischen Stadt Nürnberg dreht sich seit dem 13. April alles um die bildende Kunst. Dabei stehen das Werk Albrecht Dürers, die Geschichte der Kunstakademie und zeitgenössische Malerei der Studenten im Mittelpunkt. Anlass dafür sind das 40jährige Bestehen der größten Dürer-Ausstellung sowie das 350. Jubiläum der Kunstakademie. Ein abwechslungsreiches Programm, bestehend aus mehreren Ausstellungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der fränkischen Stadt Nürnberg dreht sich seit dem 13. April alles um die bildende Kunst. Dabei stehen das Werk Albrecht Dürers, die Geschichte der Kunstakademie und zeitgenössische Malerei der Studenten im Mittelpunkt. Anlass dafür sind das 40jährige Bestehen der größten Dürer-Ausstellung sowie das 350. Jubiläum der Kunstakademie.<span id="more-443"></span></p>
<p>Ein abwechslungsreiches Programm, bestehend aus mehreren Ausstellungen, bringt dem kunstinteressierten Besucher das Lebenswerk von Albrecht Dürer näher oder verweist auf die traditionsreiche Geschichte der Akademie der bildenden Künste, die im Jahr 1662 gegründet wurde. Inzwischen hat die Hochschule mehrere bekannte bildende Künstler hervor gebracht und präsentiert ihre Werke im Rahmen des Jahres der Kunst.</p>
<p><strong>Spagat zwischen Renaissance und der Postmoderne</strong></p>
<p><a title="Jahr der Kunst Nürnberg 2012" href="http://www.jahr-der-kunst.de/index.php" target="_blank">Das Jahr der Kunst</a> baut in Nürnberg eine Brücke zwischen den bildenden Künsten des 15. und 16. Jahrhunderts und zeitgenössischen Werken der jüngeren Geschichte, die sich in verschiedene Stilrichtungen bewegen. Skulpturen, Gemälde und Stiche stehen gleichermaßen im Vordergrund und sind in verschiedenen Ausstellungen für das Publikum zugänglich. Bis zum 20. Januar 2013 lösen mehrere Ausstellungen einander ab und bieten tiefe Einblicke in die Nürnberger Kunstgeschichte.</p>
<p>Machen Sie sich unter dem Titel &#8220;Geartete Kunst&#8221; ein Bild von der Rolle der Akademie in der Zeit des Nationalsozialismus und seinem Einfluss auf die bildende Kunst oder lassen Sie die Arbeiten ehemaliger Absolventen der Kunstakademie auf sich wirken. Wer mehr über Dürer, seine Arbeit und sein Leben erfahren möchte, kommt auch auf seine Kosten: in zahlreichen Ausstellungen steht der frühe Dürer im Mittelpunkt, bei Vorträgen wird auf die Entstehung dieser Werke und Dürers damalige Lebensumstände eingegangen.</p>
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		<title>DAIM – der Grenzgänger der Urban Art</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 07:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine leere Wand ist für den 41-jährigen Graffiti-Künstler DAIM keine Herausforderung. Er schafft es Kunstwerke zu kreieren, die auf Fotos wie realistische Gebilde daherkommen. Als Beobachter spielen einem die Augen bei den gesprühten 3-D-Bildern einen Streich: Sie sind greifbar und springen einen regelrecht an. DAIM ist einer dieser Persönlichkeiten, die ihre Kunstrichtung entscheidend revolutionieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine leere Wand ist für den 41-jährigen Graffiti-Künstler DAIM keine Herausforderung. Er schafft es Kunstwerke zu kreieren, die auf Fotos wie realistische Gebilde daherkommen. Als Beobachter spielen einem die Augen bei den gesprühten 3-D-Bildern einen Streich: Sie sind greifbar und springen einen regelrecht an.<span id="more-438"></span></p>
<p>DAIM ist einer dieser Persönlichkeiten, die ihre Kunstrichtung entscheidend revolutionieren und Mitstreiter inspirieren. Bekannt wurde er 1995 als er mit internationalen Künstlern das höchste <a title="Graffiti - teure Kunst (www.kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/allgemein/graffiti-teure-kunst/">Graffiti</a> der Welt in Hamburg sprühte und sich somit einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde sicherte. Der deutsche Graffiti-Writing-Künstler ging immer untypische Wege und überschreitet mit seinen Bildern visuelle Grenzen. Seine Bilder, die durch Werbung, Comics und Kunstrichtungen wie beispielsweise Pop-Art beeinflusst werden, brechen aus Mauern hervor und die plastischen Formen erzeugen beim Betrachter photorealistische Eindrücke. In Luzern in der Schweiz inspirierte ihn das Studium der Freien Künste zu seinen innovativen Styles. DAIM legte immer Wert darauf, die Prinzipien der Graffiti-Kunst zu wahren und dabei neue Farben, Formen und Muster zu integrieren.</p>
<p>Internationalen Ruhm erlangte der 3-D-Virtouse, nachdem er mit einigen seiner Künstler Kollegen 2000 bis 2002 die Ausstellungsreihe „Urban Discipline“ organisierte. Die von ihm gegründete Gemeinschaft „getting-up“ brachte auch ein gleichnamiges Buch zu dieser Zusammenstellung von Graffiti-Werken heraus. DAIM prägte vor allem die Graffiti Kunstrichtung <a href="http://www.urbanartcore.eu/" target="_blank">Urban Art</a>, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte. In den späten 1960ern besprayten Jugendliche aus der New Yorker Bronx illegal U-Bahnwaggons und Häuserzeilen. Der Graffiti Style wurde weltweit zu einem Ausdruck von Jugendkultur. Die Bilder verlassen ihre klassischen statischen Schauplätze von der Straße und kehren in die Galerien der großen Metropolen ein. Urban Art ist transportabel und verlässt das Image der illegalen Schmierereien. DAIM hat dazu beigetragen, dass Galerien, Museen und Sammler sich an der aufblühenden neuen Kunstrichtung erfreuen und Urban Art salonfähig wird. Man kann gespannt sein, ob der Graffiti-Künstler auch in den nächsten Jahren die Grenzen des Graffiti überschreiten wird.</p>
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