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	<description>Kunst und Künstler</description>
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		<title>Digitale Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 17:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Definitionen & Erklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Digitale Kunst werden Werke bezeichnet, die in irgendeiner Form mit elektronischen Medien hergestellt wurden. Dazu können Grafikprogramme, Roboter oder auch elektronische Darstellungsformen dienen. Fast alles, was mithilfe von Hard- und Software sowie verschiedenen Ausgabemedien erzeugt wird, gilt als Digitale Kunst. Deshalb ist der Begriff der Digitalen Kunst auch an die Entwicklung unterschiedlicher Technologien gebunden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als <a title="Digitale Kunst" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kunst">Digitale Kunst</a> werden Werke bezeichnet, die in irgendeiner Form mit elektronischen Medien hergestellt wurden. Dazu können Grafikprogramme, Roboter oder auch elektronische Darstellungsformen dienen. Fast alles, was mithilfe von Hard- und Software sowie verschiedenen Ausgabemedien erzeugt wird, gilt als Digitale Kunst. Deshalb ist der Begriff der Digitalen Kunst auch an die Entwicklung unterschiedlicher Technologien gebunden.<span id="more-287"></span></p>
<p>Das heißt, dass fortschrittliche Technologien die Möglichkeiten dieser noch jungen Kunstform ständig erweitern. Ein Beispiel: Während Grafikprogramme in den neunziger Jahren noch in den Kinderschuhen steckten, können heutzutage Bilder &#8216;gemalt&#8217; werden, denen es nicht mehr anzusehen ist, dass sie aus dem Computer stammen. Derzeit ist die 3D Technik in aller Munde: Mit der Darstellung von dreidimensinalen Räumen und Objekten befasst sich die GFX Kunst. &#8216;GFX&#8217; steht für Graphical Effects und wird hauptsächlich im Bereich von Spielegrafik verwendet. Digital interessierte Künstler entdeckten dann die Möglichkeiten von komplexer Software und wendeten sie auf die Erzeugung künstlerischer, virtueller Objekte an.</p>
<p>Doch ebenso im Bereich zweidimensionaler Darstellung werden oft Computer eingesetzt. Auch Projektionen, die mithilfe von Lasern ein Bild an eine Fläche werfen, gehören dazu. Jedoch muss zwischen dem Computer als bloßes Hilfsmittel und einem elektronischen Medium als solches unterschieden werden. Im ersten Fall werden digitale Medien als Werkzeug oder Hilfsmittel gebraucht. Im zweiten Fall sind digitale Medien das künstlerische Objekt, also die Kunst selbst.</p>
<p>Die Möglichkeiten digitaler Kunst sind enorm: Ob Software, Hardware, Robotik, Lasertechnik oder LED-Technologie &#8211; Digitale Kunst bestimmt die Methoden, wie <a title="Was ist Kunst?" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/definition/was-ist-kunst/">Kunst</a> zu Stande kommen kann, neu. Und manchmal ist die Technologie das Kunstobjekt: Ein Programm beispielsweise, dass von einem Menschen geschrieben wird, kann durchaus ästhetischen Gesichtspunkten folgen. Die eigentlichen Funktionen des Programms stehn dann nicht mehr im Vordergrund. Die Ästhetik des Quellcodes, das sind die Zeichen, die die Zeilen füllen, löst den funktionalen Aspekt des Programms ab. Das gleiche Prinzip ist auf elektronische Musik anwendbar: Hier kann die Komposition ästhetische sein, jedoch wird der Computer in diesem Fall als Werkzeug benutzt.</p>
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		<title>Leben und Werk von Paul Klee</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 17:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul Klee gilt als einer der bedeutendsten bildenden Künstlern der klassischen Moderne und nimmt dabei gleichzeitig eine Sonderstellung ein, da sein äußerst vielseitiges Werk nicht eindeutig einer bestimmten Stilrichtung zuordnen lässt. Vielmehr vereint er in seinem ausufernden Gesamtwerk Einflüsse und Aspekte des Expressionismus, Konstruktivismus, Kubismus, Primitivismus und des Surrealismus. Des Weiteren befand er sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paul Klee</strong> gilt als einer der bedeutendsten bildenden Künstlern der klassischen Moderne und nimmt dabei gleichzeitig eine Sonderstellung ein, da sein äußerst vielseitiges Werk nicht eindeutig einer bestimmten Stilrichtung zuordnen lässt. Vielmehr vereint er in seinem ausufernden Gesamtwerk Einflüsse und Aspekte des Expressionismus, Konstruktivismus, Kubismus, Primitivismus und des Surrealismus. <span id="more-326"></span>Des Weiteren befand er sich in enger Nähe zu der Bewegung des Blauen Reiter, die sich in der Zeit zwischen 1911 und 1914 um die Künstler <a title="Kandinskys Zeit und Wirken in Murnau (kuenstlerparadies.eu)" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/kunstlerportraits/kandinskys-zeit-und-wirken-in-murnau/" target="_blank">Wassily Kandinsky</a> und Franz Marc bildete. Eine enge Freundschaft verband ihn ebenso mit August Macke, mit dem er 1914 eine gemeinsame Tunis- Reise unternahm, die ihn schließlich dazu anregte den Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens von der Grafik in den Bereich der Malerei zu verlagern.</p>
<p><strong>Geburt, Kunststudium und Blauer Reiter</strong><br />
Ernst <a href="http://www.premium-art-prints.de/klassiker/paul-klee---21503_21530.html" target="_blank">Paul Klee</a> wurde im Dezember 1879 in Münchenbuchsee in der Schweiz geboren. Als Sohn eines Musiklehrers und einer Sängerin konnte Klee von Kindesbeinen auf seine musikalischen Fähigkeiten entwickeln, was zeitlebens ein wichtiger Einfluss für seine künstlerische Arbeit haben sollte. Neben seinem außerordentlichen musikalischen Talent entdeckte er früh seine Leidenschaft für das Zeichnen, was frühe Zeugnisse in Schulheften belegen können. Nach Abschluss seiner Schulausbildung am Literargymnasium in Bern wechselte er gegen den Willen seiner Eltern nach München über, um dort Kunst zu studieren. Dort schloss er nach einiger Zeit Freundschaften und knüpfte Kontakte zu Künstlern und Kunstkritikern und wurde schließlich Mitglied der Künstlergemeinschaft des Blauen Reiter.</p>
<p><strong>Paul Klee als Landsturmsoldat im Ersten Weltkrieg</strong><br />
Zur gleichen Zeit lernt er während einer Parisreise die Werke von Pablo Picasso, Georges Braque und Henri Matisse kennen. 1916 wurde Paul Klee als Sohn eines deutschen Vaters als Landsturmsoldat an während des 1. Weltkrieges einberufen, allerdings bleibt er nach seiner Grundausbildung vom Fronteinsatz verschont und arbeitet stattdessen als Kassenwart in der Kaserne der Bayrischen Fliegerschule. Im Jahre 1920 findet eine erste Einzelausstellung mit Werken Paul Klees in der Galerie Glotz in München statt. Noch im selben Jahr wird er von Walter Gropius als Dozent an das stattliche Bauhaus nach Weimar berufen. Er leitet dort den Vorkurs, die Buchbinderwerkstatt und ist für den Bereich der Glasmalerei zuständig.</p>
<p><strong>Emigration und Tod</strong><br />
Als 1928 Walter Gropius aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zurücktritt, folgt Klee ihm und wird anschließend Professor an der <a href="http://www.kunstakademie-duesseldorf.de/" target="_blank">Düsseldorfer Kunstakademie</a>. 1933 wird er von den Nazis als entarteter Künstler beschimpft und entlassen und emigriert so mit seiner Frau zurück in die Schweiz. Alle seine Werke werden aus den deutschen Museen entfernt. Paul Klee stirbt 1940 an Sklerodermie während eines Kuraufenthaltes in Locarno-Muralto in der Schweiz.</p>
<p>Paul Klee war Zeit seines Lebens ein künstlerischer Einzelgänger, auch wenn er zeitgenössische künstlerische Entwicklungen aufgriff und weiterentwickelte. Wie auch Joan Miró und Pablo Picasso übersetzt er Motive des kindlich-naiven Zeichnens und der primitiven Kunst der Naturvölker in eine eigenständige Bildsprache. Inhaltlich finden sich in seinen Werken viele Anspielungen auf die Musik und Dichtung, ebenso tauchen oft Motive des Traumes auf.</p>
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		<title>Performance Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Definitionen & Erklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Perfomance Kunst ist eine relative neue Stilrichtung im Bereich der bildenenden oder darstellenden Kunst, die meist handlungs- oder situationsbezogen ist. Das bedeutet, dass eine künstlerische Performance sich von traditionellen Kunstkonzepten entfernt und für sich selbst spricht. Die zeitlich begrenzte Handlung in einer bestimmten Situation zeichnet diese Kunstform aus. &#8216;Performance&#8217; kann hier &#8216;Leistung&#8217;, &#8216;Darstellung&#8217; oder auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Perfomance Kunst ist eine relative neue Stilrichtung im Bereich der bildenenden oder darstellenden Kunst, die meist handlungs- oder situationsbezogen ist. Das bedeutet, dass eine künstlerische Performance sich von traditionellen Kunstkonzepten entfernt und für sich selbst spricht. Die zeitlich begrenzte Handlung in einer bestimmten Situation zeichnet diese Kunstform aus. &#8216;Performance&#8217; kann hier &#8216;Leistung&#8217;, &#8216;Darstellung&#8217; oder auch &#8216;Durchführung&#8217; bedeuten.<span id="more-285"></span></p>
<p>Performance Kunst zielt oft darauf ab, auf gesellschaftliche Missstände, heikle Themen oder auch nur auf die Kunstform selbst aufmerksam zu machen. Zudem ist sie selten zeitlich organisiert oder in ihrem Ablauf fest bestimmt. Vielmehr ist sie angelegt wie ein Experiment, dass sich im Laufe der Performance entwickelt und insofern ein starkes kreatives Element beinhaltet. Das Festhalten der Darstellung mit filmischen oder fotografischen Mitteln gehört häufig zum Experiment. Die dadurch entstehende Aufmerksamkeit ist wichtig für die Performance Kunst: Ohne einen Zuschauer kommt sie nicht aus. Zudem wird auf diese Weise eine Botschaft transportiert und dafür benötigt man nun mal einen Empfänger.</p>
<p>Die Ursprünge der Performance Kunst liegen in den 60er Jahren. Die <a href="http://www.bpb.de/themen/UEZYL5,0,Die_68erBewegung.html" target="_blank">68er Bewegung</a> hat sich oft mit solchen einzigartigen Aktionen Gehör verschafft. Das Herunterreißen von BH&#8217;s, um auf festgelegte Geschlechterrollen hinzuweisen, kann durchaus als Performance-Act gesehen werden. Aber nicht immer sollten gesellschaftliche oder politische Missstände angeprangert werden, mitunter sollten die Grenzen zwischen unterschiedlichen Kunstformen und der Wissenschaft aufgespalten werden.</p>
<p>Wie so oft richtet sich eine neue Kunstform, in diesem Fall die Aktionskunst, gegen alte, tradierte Formen, die aus avantgardistischer Sicht nicht zur <a title="Eine kleine Geschichte der Kunst" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/allgemein/eine-kleine-geschichte-der-kunst/">Entwicklung der Kunst</a> beitragen. Performance Kunst hat also auch emanzipatorische Elemente und steht symbolisch für die Überschreitung von Grenzen und das Abstreifen alter, staubiger Konventionen. Allerdings bleibt dann  Zuschauer völlig im Dunkeln, was die Motive der Performance oder des Künstlers angeht. Performance Kunst sollte also nicht Selbstzweck sein, sondern eher interaktiv organisiert werden.</p>
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		<title>Kandinskys Zeit und Wirken in Murnau</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Wassily Kandinskys Leben lässt sich in einige Abschnitte unterteilen. Auch klare Trennungen in seinem künstlerischen Werdegang finden darin statt. Einige davon haben das künstlerische Wirken des Künstlers klar sichtbar beeinflusst und weiterentwickelt, so etwa seine Zeit in Murnau am Staffelsee. Diese dauerte von 1908 bis 1914. Er lebte während dieser Jahre mit Gabriele Münter in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wassily Kandinskys Leben lässt sich in einige Abschnitte unterteilen. Auch klare Trennungen in seinem künstlerischen Werdegang finden darin statt. Einige davon haben das künstlerische Wirken des Künstlers klar sichtbar beeinflusst und weiterentwickelt, so etwa seine Zeit in Murnau am Staffelsee.<span id="more-291"></span> Diese dauerte von 1908 bis 1914. Er lebte während dieser Jahre mit Gabriele Münter in einem Haus, das heute als &#8220;Russenhaus&#8221; bekannt ist.</p>
<p><strong>Künstlerische Weiterentwicklung<br />
</strong>Während der Zeit in Murnau arbeiteten beide Künstler mit Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky zusammen. Es fand eine Entwicklung hin zum expressionistischen Malen statt. Auch die Begegnung mit Rudolf Steiner beeinflusste das Wirken von Kandinsky nachhaltig. Das Wirken Kandinskys und auch Münters zu dieser Zeit kann noch heute <a href="http://www.tischdecken1.de/">an den Tischdecken</a> im Münter-Haus beobachtet werden, die von beiden bunt gestaltet wurden. Später fand die Gründung der Neuen Künstlervereinigung München (N.K.V.M.) statt, der Kandinsky zunächst nicht angehörte, der er aber später beitrat. Allerdings verließ Kandinsky die N.K.V.M. später nicht im Guten, da er sich nicht an deren Regeln hielt. Er hatte den Eindruck, seine Kunst würde von den Kollegen missachtet, und bereitete wissentlich einen Eklat vor, der schließlich dazu führte, dass er, Münter und auch Franz Marc aus der Gesellschaft austraten. Im Gegenzug gründeten sie darauf die Redaktion „Blauer Reiter“, die ab diesem Zeitpunkt Ausstellungen zunächst in München, dann aber auch in anderen deutschen und europäischen Städten vorbereitete.</p>
<p><strong>Das Münter-Haus<br />
</strong>Heute erinnert das Münter-Haus in Murnau an die Tätigkeit Kandinskys und Münters. Darin finden sich Originale von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter. Sehenswert sind die verschiedenen Möbelstücke, die die beiden bunt bemalt haben. <a href="http://www.vorhaenge1.de/">Auch die Vorhänge</a> des heutigen Museums sind wie die Tischdecken bunt bemalt und geben einen Eindruck vom Schaffen der beiden Künstler, die das Haus über mehrere Jahre bewohnten.</p>
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		<title>Was ist Ikonografie?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 12:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Definitionen & Erklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Ikonografie leitet sich aus den beiden griechischen Begriffen &#8216;eikon&#8217; (Bild) und &#8216;grafein&#8217; (Schreiben) ab. Dem Begriff liegt die Idee zugrunde, dass Motiven in künstlerischen Werken eine Bedeutung zukommt. Bilder, Skulpturen und andere Kunstobjekte können interpretiert werden. Dabei steht der eigentliche Inhalt eines Bildes &#8211; das Objekt &#8211; nicht unbedingt im Vordergrund, sondern dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Ikonografie leitet sich aus den beiden griechischen Begriffen &#8216;eikon&#8217; (Bild) und &#8216;grafein&#8217; (Schreiben) ab. Dem Begriff liegt die Idee zugrunde, dass Motiven in künstlerischen Werken eine Bedeutung zukommt. Bilder, Skulpturen und andere Kunstobjekte können interpretiert werden. Dabei steht der eigentliche Inhalt eines Bildes &#8211; das Objekt &#8211; nicht unbedingt im Vordergrund, sondern dessen symbolische Bedeutung.<span id="more-277"></span></p>
<p>Beispielsweise sind alle Portraits von Jesus der allgemeine Gegenstand der Ikonografie. Als Teilgebiet der Kunstgeschichte untersuchen Ikonografen dann die symbolische Bedeutung aller Werke, die als Motiv die Person Jesus Christus haben. Einserseits kann der Künstler, der diese Bilder gemalt hat, bestimmte Intentionen verfolgen wie zum Beispiel die Heorisierung oder die Kritik der Person. Andererseits können versteckte Metaphern des Bildes mithilfe der Ikonografie sichtbar gemacht bzw. interpretiert werden. Um diese symbolischen Bedeutungen der Bilder herauszufinden, bedient man sich unterschiedlicher Konzepte: Dazu gehören Philosophie, Theologie oder auch Literaturwissenschaft. Dies wird auch oft als Ikonologie bezeichnet.</p>
<p>Auch die Geschichte kann miteinbezogen werden, denn die zeitlichen Umstände und wichtigen Ereignisse spielen für den Künstler oft eine Rolle. Nur durch diese Bezüge kann herausgefunden werden, welche symbolische Bedeutung die Bilder haben oder haben können. Mitunter bilden religiöse Werke aus längst vergangenen Zeiten den Hauptgegenstand der Ikonografie, denn insbesondere religiöse Bilder, Skulpturen und Objekte zeichnen sich durch mysteriöse Metaphern und Allegorien aus. Da spielt ein Maler mit seinem Bild gleich auf meherer komplexe &#8220;Sachverhalte&#8221;, die sich auf unterschiedliche Stellen in der Bibel und gleichzeitig auf geschichtliche Ereignisse beziehen, an. Um solche Intentionen zu entschlüsseln, müssen Ikonografen interdisziplinär geschult sein. Je nach Kunstepoche können die möglichen Inhalte der Bilder stark variieren. Auch Okkultismus und Mythologie können dabei helfen, die Inhalte und Symbole eines Bildes zu entschlüsseln.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vincent van Gogh Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 12:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit in Paris lernte Van Gogh auch das Stadtleben kennen und mochte es nicht besonders. In einem Brief an seinen Bruder Theo klagte er über eine schlechte Stimmung und den zu starken Konsum von Alkohol. Er habe sich fast kaputtgemacht in Paris. Als er in Arles (Südfrankreich) ankam, war es sein Verlangen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zeit in Paris lernte Van Gogh auch das Stadtleben kennen und mochte es nicht besonders. In einem Brief an seinen Bruder Theo klagte er über eine schlechte Stimmung und den zu starken Konsum von Alkohol. Er habe sich fast kaputtgemacht in Paris. Als er in Arles (Südfrankreich) ankam, war es sein Verlangen die Farben des Südens zu sehen. Eigentlich war sein Ziel Marseille und Arles sollte nur eine Zwischenstation bleiben. Doch dort entwickelte es sich anders.<span id="more-264"></span></p>
<p>Arles war aus künstlerischer Sicht ein willkommener Ort. Zum einen malte er hier über 180 Gemälde in knapp anderthalb Jahren. Zum anderen knüpfte er dort mehr Kontakte als in anderen Städten zuvor, was wohl auch seiner seelischen Zufriedenheit gut tat. Zunächst malte Van Gogh landschaftliche Motive wie die Brücke von Langlois, später, als er Kontakt zu Einheimischen gefunden hatte, malte er auch viele Protraits. In Arles lernte er auch Eugene Boch kennen, den er sehr schätzte. Der Postmeister von Arles Joseph Roulin war Van Goghs häufigstes Motiv; Roulins Familie wurde auch oft portraitiert. Er gründete das Atelier des Südens. Es sollte eine Art Mallabor werden, in dem sich verschiedene Künstler trafen. Doch nur <a title="Paul Gauguin" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/kunstlerportraits/paul-gauguin/" target="_blank">Paul Gauguin</a> folgte seiner Einladung. Für ihn malte er unter anderem die Sonnenblumenbilder.</p>
<p>Die beiden eigenwilligen Personen verstrickten sich in einen Streit, der dazu führte, dass Van Gogh sich einen Teil des linken Ohres abschnitt. Dieser Vorfall war auch ein Hinweis auf eine Erkrankung, die damals als Epilepsie &#8216;erkannt&#8217; worden ist. Aus heutiger Sicht ist jedoch eine psychische Erkrankung wahrscheinlicher. Zunächst kam er in ein Krankehaus, nach Beschwerden der Bürger von Arles wurde er jedoch in die Nervenheilanstalt Saint Remy eingeliefert. Dort war es ihm erlaubt zu malen, eine Therapie suchte man hier allerdings vergebens. In dieser Zeit konnte sein Bruder einige Werke auf Austellungen verkaufen und Van Goghs bekam erstmals Beachtung von Fachleuten, Künstlern und Kunstliebhabern.</p>
<p>Schließlich reiste er zu einem Arzt (Paul Gachet), der ihn bis zu seinem Tod mehr oder weniger betreute. Van Gogh starb Berichten zufolge an einer Kugel, die er sich selbst in Brust oder Bauch schoss. Insbesondere in den letzten Jahren war Van Gogh äußerst produktiv und vertiefte sich in die Malerei.</p>
<p><a title="Vincent van Gogh Teil 1" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/kunstlerportraits/vincent-van-gogh/">Zurück zu Teil 1</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vincent van Gogh</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 11:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Vincent van Gogh (1853 &#8211; 1890) gilt als einer der berühmtesten Maler weltweit. Er hinterließ über 800 Gemälde, 1000 Zeichnungen und eine Vielzahl an Briefen, die auch als Interpretationshilfen zu seinen Werken dienen. Van Gogh wird als Vater der modernen Malerei gesehen und der Stilrichtung des Post-Impressionismus zugerechnet. Er hatte nie eine richtige Kunstausbildung erhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vincent van Gogh (1853 &#8211; 1890) gilt als einer der berühmtesten Maler weltweit. Er hinterließ über 800 Gemälde, 1000 Zeichnungen und eine Vielzahl an Briefen, die auch als Interpretationshilfen zu seinen Werken dienen. Van Gogh wird als Vater der modernen Malerei gesehen und der Stilrichtung des Post-Impressionismus zugerechnet. Er hatte nie eine richtige Kunstausbildung erhalten und eigente sich alle Kenntnisse autodiktatisch an.<span id="more-254"></span></p>
<p>Nachdem Van Gogh beruflich nicht besondes erfolgreich war und eine wechselhafte Zeit erlebte, entschloss er sich erst mit 27 Jahren Maler zu werden. Vorher brach er die Schule trotz guter Noten ab, versuchte sich als Kunsthändler im Geschäft seines Onkels und als Theologie-Student und Pfarrer. Alle Versuche waren zum Scheitern verurteilt. Sein Interesse an Kunst und Malerie war jedoch ungebrochen. Schließlich begann er damit, Kunstbücher zu lesen, Kopien und erste eigene Zeichnungen anzufertigen. Als Van Gogh nach Brüssel zog, schrieb er sich dort an der Kunstakademie ein (ohne Abschluss) und küpfte erste Kontakte zu Künstlern wie Anthon van Rappard. Von ihm erhielt Van Gogh nebenbei Unterricht in Malerei.</p>
<p>Van Gogh war zeitlebens von sozialen Ideen fasziniert und identifizierte sich stark mit ärmeren Schichten der Bevölkerung. Seine Hauptmotive waren landschaftliche Bilder, Arbeiter und Bauern. Das Gemälde &#8220;Die Kartoffelesser&#8221; gilt als das Hauptwerk der ersten Periode von 1880 bis 1885. Nachdem er erst einige Monate in Antwerpen verbrachte, besuchte er seinen Bruder Theo in Paris &#8211; das damalige Zentrum der Kunst -. Dort verbrachte er zwei Jahre und lernte den Impressionismus kennen. Er organisierte kleinere Austellungen, die jedoch ohne finanziellen Erfolg blieben. Anschließend machte er sich gen Süden auf und malte dort unzählige Gemälde, die heute bekannt sind für ihre hellen und heiteren Farben.</p>
<p><a title="Vincent van Gogh Teil 2" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/kunstlerportraits/vincent-van-gogh-teil-2/" target="_blank">Weiter mit Teil 2&#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Buddhistische Kunst</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 14:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stilrichtungen & Schulen]]></category>

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		<description><![CDATA[photo credit: heymarcelaBuddhistische Kunst ist ein Sammelbegriff für Architektur, bildende Kunst und Malerei, die einen zentralen Bezug zum Religionsstifter Buddha herstellen. Dabei bezieht sich diese Kunst auf den historischen Buddha &#8220;Siddharta Gautama&#8221;, die Lehre Dharma und die sehr komplexe Symbolik der 500 Millionen Mitlgieder zählenden Religion des Buddhismus. Buddhistische Kunst wird in zwei Perioden unterteilt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="float: left; padding: 5px;"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5268/5651600719_6da3274b37_m.jpg" alt="" border="0" /><br />
<small><img src="http://www.kuenstlerparadies.eu/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /> photo credit: <a title="heymarcela" href="http://www.flickr.com/photos/40257715@N07/5651600719/" rel="nofollow" target="_blank">heymarcela</a></small></span>Buddhistische Kunst ist ein Sammelbegriff für Architektur, bildende Kunst und Malerei, die einen zentralen Bezug zum Religionsstifter Buddha herstellen. Dabei bezieht sich diese Kunst auf den historischen Buddha &#8220;Siddharta Gautama&#8221;, die Lehre Dharma und die sehr komplexe Symbolik der 500 Millionen Mitlgieder zählenden Religion des Buddhismus.<span id="more-241"></span></p>
<p>Buddhistische Kunst wird in zwei Perioden unterteilt, die einen zeitlichen Rahmen darstellen und dafür gedacht sind, die Kunst stilistisch einzuordnen. Die erste Periode wird anikonische Periode genannt und umfasst den Zeitrahmen vom 5. Jahrhundert v.Chr. bis zum 1. Jahrhundert. Der Begriff anikonisch bezeichnet  eine nicht vorhandene symbolische Beziehung zwischen Kunst oder Darstellung und dem Objekt, was zum Ausdruck gebracht werden soll. Die Kunst in der anikonischen Phase stellt den Buddha nicht in seiner menschlichen Gestalt dar. Es werden nur Symbole und Muster gebraucht, um sich auf den Buddha zu beziehen. Dazu gehören beispielsweise die Lotusblüte, der Löwe oder der Bhodi-Baum. Auch christliche Religionen kennen das: &#8220;Du sollst dir kein Bildnis von Gott machen.&#8221; ist auch eine anikonische Beziehung.</p>
<p>Das, was wir heute kennen und oftmals in unseren Wohnzimmern stehen haben, sind ikonische Darstellungen des Buddha. Eine kleine Buddha Figur aus Holz zum Beispiel. Jeder hat schon einmal einen lächelnden, im Schneidersitz sitzenden Buddha gesehen. Die ikonische Phase, die nach dem ersten Jahrhundert beginnt, kennt menschliche Darstellungen des Religionsstifters. Diese Phase der buddhistischen Kunst ist meist an unterschiedliche Regionen gebunden. So wurden die ersten formgetreuen Darstellungen des Buddha in nördlichen Regionen von Indien gefunden. Da sich im Laufe der Zeit der Buddhismus stark verbreitete, findet man heute buddhistische Kunst auch in Japan, dem Nahen Osten, Zentralasien, Thailand, Indonesien oder Korea. Wichtigstes Merkmal war und ist die indirekte Repräsentation oder direkte Darstellung von Buddha.</p>
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		<title>Emil Nolde &#8211; zwischen Farbenreichtum und braunem Gedankengut</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 14:31:28 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>

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		<description><![CDATA[Emil Nolde wurde am 7.August in Nolde, Nordschleswig geboren und starb 1956 in Seebüll, Nordfriesland. Er wird zur Strömung des Expressionismus gezählt. Er wuchs zunächst in Preußen auf, das bis 1920 noch zum Deutschen Reich gehörte, später aber zu dänischem Einzugsgebiet zählte. Nolde erhielt im Zuge dessen die dänische Staatsbürgerschaft, die er auch nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Emil Nolde wurde am 7.August in Nolde, Nordschleswig geboren und starb 1956 in Seebüll, Nordfriesland. Er wird zur Strömung des <a title="Express yourself" href="http://www.kuenstlerparadies.eu/stilrichtungen-schulen/expressionismus-express-yourself/" target="_blank">Expressionismus</a> gezählt. Er wuchs zunächst in Preußen auf, das bis 1920 noch zum Deutschen Reich gehörte, später aber zu dänischem Einzugsgebiet zählte. Nolde erhielt im Zuge dessen die dänische Staatsbürgerschaft, die er auch nicht mehr ablegte bis zu seinem Lebensende. Nolde war überaus populär für seine besondere Farbwahl &#8211; insbesondere seine Aquarelle genießen den Ruf, farblich besonders ausdrucksstark zu sein.<span id="more-231"></span></p>
<p>Nach dem Landleben auf dem Hof seiner Eltern und dem Besuch von deutschen Schulen, begann er 1884 eine Ausbildung als Schnitzer und Zeichner an der Kunstgewerbeschule Flensburg. Verschiedene Tätigkeiten von Restaurationen über Landschaftsaquarelle bis hin zu Zeichnungen verschafften ihm einen guten Ruf. So konnte er mit den ersten Postkarten, die in aquarell gezeichnete Berge der Schweiz darstellten, ein wenig Geld verdienen. Später versuchte er an der Münchener Kunstakademie einen Platz zu erhalten, wurde jedoch abgewiesen. Anschließend brach er die Ausbildung an der Privaten Malschule in Dachau ab und ging nach Paris an die Akademie Julian.</p>
<p>1902 benannte er sich nach seinem Heimatdorf Nolde und malte hauptsächlich Landschaften. In der Folge wurde er Mitglied der Künstlergruppe &#8220;Brücke&#8221;, die als Grundstein des Expressionismus gilt. Wenig später verließ er diese Gruppe und traf Edvard Munch. 1909 wurde er Miglied in der &#8220;Berliner Sececcion&#8221;, die sich von dem akademischen Kunstbetrieb in Deutschland abspalten bzw. befreien wollte. Nach Zerwürfnissen bildete sich die &#8220;Neue Sececcion&#8221;, deren Austellungen erfolgreicher waren als die der &#8220;alten&#8221;.</p>
<p>Nolde vergrößerte sein Repertoire an Motiven und bekam zunehmend Anerkennung vom Fachpublikum und der Öffentlichkeit. In der Folge wurde er als Maler und Aquarellist überaus berühmt, wurde jedoch im Nationalsozialismus diffamiert, obwohl er bekennender Nazi war. Zwei seiner Werke wurden auf der NS-Kunstausstellung &#8220;Entartete Kunst&#8221; gezeigt. Sie diente dazu, Kunst zu präsentieren, die nicht im Einklang stand mit den Überzeugungen der Nazis.</p>
<p>Nach seinem Tod 1956 wurde er noch durch verschiedene Ausstellungen (z.b. Documenta 2) geehrt, allerdings ohne einen Bezug zu seinem germanischen Gedankengut oder seinem belegten Antisemitismus.</p>
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		<title>Jugendstil &#8211; geschwungene Linien, Muster und Ornamente</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stilrichtungen & Schulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Jugendstil ist vor allem in unserem Sprachraum populär. Im Zuge der 1896 gegründeten Zeitschrift &#8216;Jugend&#8217; wurde der Begriff prägend für eine Stilrichtung in Kunst, Architektur und Design. Zu dieser Zeit war noch eine kritische Bedeutung vorherrschend, um die Nachahmung von Werken, die die Industrie in Serie fertigte, kritisch zu hinterfragen. Später wurde der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Jugendstil ist vor allem in unserem Sprachraum populär. Im Zuge der 1896 gegründeten Zeitschrift &#8216;Jugend&#8217; wurde der Begriff prägend für eine Stilrichtung in Kunst, Architektur und Design. Zu dieser Zeit war noch eine kritische Bedeutung vorherrschend, um die Nachahmung von Werken, die die Industrie in Serie fertigte, kritisch zu hinterfragen. Später wurde der Begriff zu einem wichtigen Etikett einer kurzen aber kunstgeschichtlichen wirksamen Epoche.<span id="more-220"></span></p>
<p>Man spricht von Jugendstil, wenn bestimmte Stilelemente an verschiedenen Objekten vorherrschen: Diese Elemente können aufwendige Muster und Ornamente sein. Eine abgerundete, geschwungene Formensprache ist genauso erkennbar wie ungewöhnliche Formen, die majestetisch anmuten. Allerdings grenzt der Begriff &#8216;Jugendstil&#8217; nicht einzelne Strömungen ab: So spricht man auch von Jugendstil, wenn eine Strömung innerhalb der Kunst oder der Architektur, sich von althergebrachten Regeln der Kunst &#8211; in diesem Fall die des Historismus &#8211; distanzieren will. Wie oft in der Kunstgeschichte ist auch hier ein Gegensatz zu älteren Schulen, Stilen und Kunstregeln erkennbar: Nicht der Historismus bestimmt, was gemalt oder entworfen wird, sondern das ästhetische Empfinden des Künstlers oder des Betrachters. Vertreter des Jugendstils lassen sich eben nicht so einfach dem Jugendstil zuordnen. Vielmehr ist Jugendstil ein Sammelbegriff für verschiedene Entwicklungen aus kunstgeschichtlicher Sicht.</p>
<p>Der deutsche Jugendstil war vor allem in München bekannt: Durch die Wochenzeitschrift &#8216;Jugend&#8217; erlangte der Stil zunächst in München und später in ganz Deutschland viel Beachtung. Künstler, Maler, Grafiker und Architekten wie Otto Eckmann, Herman Obrist, Bernhard Pankok, Bruno Paul oder August Endell trugen viel zur Bekanntheit des Jugendstils bei. Einige ihrer Werke gelten noch heute als klassische Werke des Jugendstils. Ob Gemälde, Designobjekt oder monumentales Bauwerk &#8211; der Jugendstil ist auch heute noch sehr präsent.</p>
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