Buddhistische Kunst


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Buddhistische Kunst ist ein Sammelbegriff für Architektur, bildende Kunst und Malerei, die einen zentralen Bezug zum Religionsstifter Buddha herstellen. Dabei bezieht sich diese Kunst auf den historischen Buddha “Siddharta Gautama”, die Lehre Dharma und die sehr komplexe Symbolik der 500 Millionen Mitlgieder zählenden Religion des Buddhismus.

Buddhistische Kunst wird in zwei Perioden unterteilt, die einen zeitlichen Rahmen darstellen und dafür gedacht sind, die Kunst stilistisch einzuordnen. Die erste Periode wird anikonische Periode genannt und umfasst den Zeitrahmen vom 5. Jahrhundert v.Chr. bis zum 1. Jahrhundert. Der Begriff anikonisch bezeichnet  eine nicht vorhandene symbolische Beziehung zwischen Kunst oder Darstellung und dem Objekt, was zum Ausdruck gebracht werden soll. Die Kunst in der anikonischen Phase stellt den Buddha nicht in seiner menschlichen Gestalt dar. Es werden nur Symbole und Muster gebraucht, um sich auf den Buddha zu beziehen. Dazu gehören beispielsweise die Lotusblüte, der Löwe oder der Bhodi-Baum. Auch christliche Religionen kennen das: “Du sollst dir kein Bildnis von Gott machen.” ist auch eine anikonische Beziehung.

Das, was wir heute kennen und oftmals in unseren Wohnzimmern stehen haben, sind ikonische Darstellungen des Buddha. Eine kleine Buddha Figur aus Holz zum Beispiel. Jeder hat schon einmal einen lächelnden, im Schneidersitz sitzenden Buddha gesehen. Die ikonische Phase, die nach dem ersten Jahrhundert beginnt, kennt menschliche Darstellungen des Religionsstifters. Diese Phase der buddhistischen Kunst ist meist an unterschiedliche Regionen gebunden. So wurden die ersten formgetreuen Darstellungen des Buddha in nördlichen Regionen von Indien gefunden. Da sich im Laufe der Zeit der Buddhismus stark verbreitete, findet man heute buddhistische Kunst auch in Japan, dem Nahen Osten, Zentralasien, Thailand, Indonesien oder Korea. Wichtigstes Merkmal war und ist die indirekte Repräsentation oder direkte Darstellung von Buddha.

 

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